Was spricht da noch gegen Regenbogenfamilien?

Diese Woche befand der Ständerat über die Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Paare, welche erfreulicherweise gutgeheissen wurde. Im Vorfeld der Abstimmung verkündete CVP-Ständerat Urs Schwaller, er habe "die grösste Mühe" mit dieser Vorlage. Ich wiederum habe diese mit seiner Argumentation. Gemäss Schwaller habe ein Kind ein Recht auf einen Vater und eine Mutter. Prima! Nur dumm, dass es sowas wie alleinerziehende Mütter und Väter gibt, wo sich nicht selten der andere Elternteil auf und davon gemacht hat. Können diese Kinder dann vor Gericht einen Anspruch auf die fehlende Bezugsperson geltend machen? Eben.

Was spricht da also noch gegen Regebogenfamilien? Aus sozialwissenschatlicher Sicht ist es für ein Kind irrelevant, ob seine Erziehungsberechtigten Brüste oder Bärte haben, solange es von diesen Liebe und Geborgenheit erfährt.

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