Amok-Fahrer in Basel - Schon wieder ein Fall der Kuscheljustiz! Es reicht!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Bereits in der Vergangenheit schockierten diverse Fälle die Schweiz, besonders nach dem Fall "Lucie" war der Aufschrei gross. Doch auch in anderen Fällen wie hier, hier, hier, hier oder hier ist das Handeln der Experten und Richter absolut nicht nachzuvollziehen!

Nun schockiert ein weiterer Fall die Nation: In Basel bricht ein Mazedonier, der 2007 einen Mann mit einem Hammer geschlagen hatte, aus einer geschlossenen Psychiatrie aus. Er stiehlt ein Auto und versucht mit diesem zu flüchten, wobei er 8 Menschen überfährt, eine Frau stirbt.

In diesem Fall ist die Massnahme einer Verwahrung in einer geschlossenen Anstalt wohl richtig, dass nun ein Verurteilter ausbricht ist nicht die Schuld der Justiz, sondern der Haftanstalt selbst.

Nun kommt aber ans Licht (vergleiche mit Bericht):

Mehrere Überprüfungen hätten allerdings ergeben, dass es sich «bei diesem Patienten um einen als nicht gemeingefährlich eingestuften Täter handelt.

Ein absoluter Skandal, einmal mehr liegen diese sogenannten "Experten" komplett falsch und dies gleich in mehreren Fällen bei mehreren, unabhängigen Überprüfungen. Abgeleitet von diesem Befund müsste der Täter nämlich wieder resozialisiert werden und welche Gefahr für die Bevölkerung da besteht haben wir ja gesehen.

Nur aus diesem paar Beispielen halten wir fest:

- Wiederholte Vergewaltigung und Mord: 15 Jahre Haft mit Therapie und Möglichkeit zur Entlassung

- Fahrlässige Tötung, vorsätzliche und fahrlässige Verletzung der Verkehrsregelung, mehrfacher Diebstahl und Hausfriedensbruch: 36 Freiheitsstrafe, davon 12 Monate Halbgefangenschaft

- Mehrfache Vergewaltigung, Notzucht, mehrfache Gefährdung des Lebens und weitere Delikte: 7 Jahre Verwahrung, + mehrere Urlaube und Ausgang

- Versuchter schwerer Körperverletzung, räuberischen Diebstahls, mehrfacher Körperverletzung und diverse Nebendelikte: 46 Monate, aber Strafvollzug wegen Therapie aufgeschoben

- Sozialhilfebetrug von 400'000 CHF, Arbeitslosengeld von 146'000 CHF, gleichzeitig Millionengeschäfte mit Pakistan (lebte als Waffenhändler): 24 Monate bedingter Freiheitsentzug

- Mehrfach versuchte vorsätzliche Tötung und schwere Körperverletzung: 5 Jahre Therapie

Die Politik und Justiz versagt hier einmal mehr auf ganzer Linie. Ich kann einfach nur noch den Kopf schütteln und den Opfern mein grösstes Beileid aussprechen...

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