Art. 75a Zweitwohnungen: nur ein Tropfen auf heissem Stein. Die Oberländer haben den Unterländern das Bauland verkauft.

Spekulationsgewinne und angehörige Bauwirtschaft dürfen nicht zu den Tourismuseinnahmen gerechnet werden.
Die sehr gut qualifizierten Handwerker und Baufachleute aus dem Alpenraum fehlen im Mittelland wo fremde Firmen nachrücken. Die echte Wertschöpfung aus dem Bergtourismus für das Mittelland wird zuwenig beachtet. Umgekehrt bringen „Unterländer-Besitzer“ zusätzliche Feriengäste und bewerben „ihren Ort“ ohne Einheimischen-Privilegien nutzen zu dürfen; obschon sie vor Ort Steuern bezahlen. Interessante Ferienorte sind lebendige Orte mit offenen Fensterläden. Ohne Tourismus könnten nur ein paar wenige Bergbauern ein Leben verdienen in unseren schönen Bergtälern und Ortschaften. Es ist kein Thema „Oberländer vs Unterländer“; wir sind EINE Schweiz. Einige der lokalen „Würdenträger“ in Bergtourismus-Orten sind keine „echten“ Einheimischen oder Touristiker, sondern mehr oder weniger getarnte Immobilien-Spekulanten. Direkt und indirekt werden die Immobilienpreise ausser Reichweite der echten Einheimischen getrieben. Nicht zu vergessen sind nebst Finanzausgleich zwischen Gemeinden und Regionen diverse Subventionen. Grosse Tourismusinvestitionen in Berggebieten können nicht finanziert werden ohne „Auswärtige“ Investoren. Enorm wichtig ist die Symbiose zwischen Berglandwirtschaft und Tourismus. Eigentlich sind nur ungenutzte Zweitwohnungen ein Problem. Jetzt gilt es die Chancen für den Tourismus zu erkennen und zu entwickeln.

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