Doris Fiala hilft sich selber – Eine Frau verliert Sitte und Anstand

Ein Nationalrats-Mandat ist nicht irgendein Mandat. Alle vier Jahre kandidieren rund 3000 SchweizerInnen für den Nationalrat, aber nur 200 schaffen es ins Parlament.
Das Amt eines Nationalrats ist einer der höchsten Ämter die die Schweiz zu vergeben hat.
Die SchweizerInnen lassen sich die Vertretung ihrer Interessen in Bern, auch sehr viel Kosten. Ein Nationalrat verdient 130'000 Franken im Jahr. Dazu gibt es ein GA, einen Laptop und Spesen.
Von einem solchen Lohn können die meisten SchweizerInnen nur träumen. Für zwei von drei SchweizerInnen sind finanzielle Engpässe an der Tagesordnung.

Ein Nationalrats-Mandat ist mehr als nur irgendein Job

Es ist das gute Recht der SchweizerInnen, dass sie von ihren überdurschnittlich bezahlten VertreterInnen auch eine überdurschnittliche Leistung verlangen.
Es erstaunt sehr, dass ein Nationalrat für etwas anders Zeit hat, als für sein gut bezahltes Amt.
Alleine aus den täglichen anfallenden Informationen, das Wesentliche heraus zu sortieren, ist eine Herkulesaufgabe. Wer es dann noch schafft alles zu verarbeiten und daraus praktische Schlüsse für die Regierungsarbeit zuziehen, hat Aussergewöhnliches geleistet.
Heute ist es ausserordentlich schwer, sich zu einem Sachthema eine Meinung zu bilden. Jeder Sachverhalt hat und unzählige Facetten. Technologien entwickeln sich über Nacht weiter. Was gestern galt, gilt heute nicht mehr.

Aids-Hife oder Doris Fiala hilft sich selber

Was weiss man von Doris Fiala? Eigentlich nichts, ausser dass Sie das Make up im Griff hat und es versteht eine gute Figur zumachen.
Das letzte Mal, als von ihr zu hören war, war sie damit beschäftigt für ihre umweltverschmutzenden Kumpels von Kunstverband, das Verbandsbeschwerderecht der Umweltorganisationen zu bodigen. Was Doris Fiala beim Kunststoffverband verdient, weiss niemand, aber ein anscheinend genügt es, den Amtseid vergessen zu machen.
Ihr neuster Coup ist das Präsidium der Aids-Hilfe. Ehrenwerterweise stellt Doris Fiala ihre Ehre, für lumpige 50'000 Franken zur Verfügung.
Allein die Idee, sich ein Ehrenamt mit 50'000 Franken im Jahr bezahlen zu lassen, ist befremdlich. 50'000 Franken im Jahr sind mehr als viele SchweizerInnen für ihren 100-Prozent-Job erhalten.
Ein Ehrenlohn von 50'000 Franken ist ein Schlag in das Gesicht, aller ehrenamtlichen HelferInnen, deren Jahreseinkommen unter 50'000 Franken liegt. Überall in jedem Dorf, in den meisten sozialen Institutionen arbeiten ehrenamtliche HelferInnen für Gottes Lohn. Als Dank für das Ehrenamt gibt, es ein Reisli in den Sommerferien und ein feines Mittagessen in der Adventszeit.
Doris Fiala hat die Bodenhaftung verloren. Sie hat keine Ahnung wie der Büezeralltag aussieht.

Nationalräte sollen ihren Job manchen

Die Schweiz hat Probleme genug. Sie befindet sich inmitten eines Wirtschaftskriegs. Die unkontrollierte Einwanderung droht die Schweiz aus ihrem Fundament zu heben. Der Generationenvertrag ist aufgekündigt. Neue Technologien verlangen nach neuen Arbeits- und Einkommensmodellen. Und, und, und …
Es gibt viel zu tun, wie kann da eine ParlamentarierIn genug Zeit haben, etwas anderes als den gut bezahlten Job zu erledigen???
Zum Amt des Nationalrats gehört die Würde. Würdig ist es, wie geschworen dem Volk zu dienen, und nicht das Amt als Goldesel zu missbrauchen.
Wer nicht verstanden hat, dass das Amt eine Auszeichnung und keine Bürde ist, hat in den Räten nichts verloren.

Aus dem Volk, durch das Volk und für das Volk – Damit die ParlamentarierInnen nie vergessen, woher sie stammen und wem sie zu dienen haben, sind ihre Bezüge und die ihrer PartnerInnen, auf den schweizerischen Durchschnittslohn zu begrenzt. Und zwar von dem Moment ihrer Vereidigung an, bis zu ihrem Tod - damit nicht nach dem Rücktritt Zahltag ist (siehe Implenia-Genosse Moritz Leuenberger).
Alle Bezüge, die darüber hinaus gehen, müssen an die Bundeskasse abgeführt werden.

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