Stopp dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen

es ist nicht einfach mit dieser Initiative. Ich bin mit einer Bündnerin verheiratet und habe eine Zweitwohnung nahe Arosa. Zudem bin ich Mitglied der glp, welche diese Initiative bekämpft. Die Gründe dafür kann ich sogar verstehen. Die Initiative ist radikal formuliert, zentralistisch und sogar sozialistisch; die 20% Quote ist extrem. Allerdings sind die Misstände gravierend. Jeder soll einmal in der Zwischensaison in eine dieser Zweitwohnungsgemeinden gehen. Da kommt einem das kalte Grausen. Häufig sind dörfliche Strukturen nicht mehr vorhanden und Einheimische finden dort kaum mehr bezahlbaren Wohnraum. Dies alles weiss man seit vielen Jahren, gemacht worden ist nichts. Die Baulobby in Verbindung mit lokalen und regionalen Politikern hat sich im wahrsten Sinne "gesund gestossen", teilweise herrschen mafiöse Zustände in diesem Filz, und das ist keine Uebertreibung. Unsere Landschaft ist unser Kapital, sie zu schützen muss Vorrang haben. Ebenso kann es nicht sein, dass Immobilienspekulation wahre Blüten treibt, dies häufig zum Schaden der einheimischen Wohnbevölkerung, denn dort profitieren auch nur Wenige. Das Raumplanungsgesetz hat völlig versagt, da habe ich das Vertrauen in die vielen Beteuerungen verloren. In mir schlägt ein liberales Herz - und auch ein grünes Herz. In diesem Falle ist die Gewichtung klar. Es braucht ein klares Bekennntis. Es ist schon lange kein "wehret den Anfängen" mehr. Es ist ist f vor zwölf, es ist Zeit zum Handeln !

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