Da sucht sich jemand ein zufälliges Opfer aus, lockt dieses zu sich nach Hause, erschlägt, entkleidet und besudelt es, und wird dafür mit etwas Haft bestraft.

Es handelt sich ja nicht um ein klassisches Tötungsdelikt. Es wurde niemand im Streit erschlagen, oder versehentlich tödlich verletzt. Da ging Daniel H. mit der Absicht hin , eine junge und für ihn fremde Frau zur Befriedigung seiner abgrundtiefen Gelüste zu erschlagen. Glasklar ist die Schuld bewiesen, alle Zweifel sind beseitigt. Das Gericht betonte: «Sie haben Lucie getötet und dabei besonders skrupellos, krass egoistisch und auch heimtückisch gehandelt»

Unverständlich nun das Urteil. Eventuell sei der Mann therapierbar, weshalb eine Haftstrafe von 24 Jahren mit Möglichkeit auf frühzeitige Entlassung genügend wäre. Also keine Verwahrung bis zum natürlichen Tod.

Ist das Leben von Lucie somit genau 24 Jahre Haft in unserem humanem Strafvollzug wert? In den USA werden solche Täter hingerichtet. Weniger aus Vergeltung als vielmehr als Schutz für die Gesellschaft. Saddam Hussein oder die Kriegsverbrecher von Nürnberg wurden durch ein internationales Gericht gehängt. Ist es somit die Frage nach der Menge an Toten, um Gleiches mit Gleichem zu bestrafen?

Das Schweizer Stimmvolk hat sich (wie auch ich selbst) gegen die Todesstrafe und für die lebenslange Verwahrung von solchen Gewalttätern ausgesprochen. Der Staat mit der Gruppe der Netten wollen davon nichts wissen, und überlassen die Vorbereitung eines Urteils den Psychiatern, welche sich aber selbst ganz offenbar nicht sicher sind.

Der überführte und geständige Täter ist nicht das Opfer. Das wurde wahrscheinlich nicht berücksichtigt. Deshalb fordere ich eine Revision dieses Urteils.

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