50 Prozent mehr Ferien gefährden Arbeitsplätze und die Sozialpartnerschaft

6 Wochen Ferien tönen verlockend. Das wären immerhin 50 Prozent mehr als gesetzlich vorgeschrieben. Schätzungen gehen allerdings davon aus, dass die Annahme dieser Initiative den Arbeitgebern Mehrkosten von über 6 Milliarden aufbürden würde. Die Lohnkosten würden steigen, Mitarbeiter wären länger abwesend und Mehrkosten somit vorprogrammiert. Nicht alle Arbeitgeber können sich dies leisten. Die Ferieninitiative gefährdet deshalb die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und somit Schweizer Arbeitsplätze.

Die bisherige Regelung hat sich bewährt. Dank des liberalen Arbeitsrechts konnten die Sozialpartner, Arbeitgeber und Arbeitnehmer verschiedenster Branchen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten flexible Lösungen finden, die sich bewährt haben. Durchschnittlich haben die 20- bis 49-Jährigen bereits jetzt 4,8 Wochen Ferien. Die Initiative will stattdessen starre Vorschriften erzwingen. Damit verabschiedet sie sich von den bisherigen, bewährten sozialpartnerschaftlichen Lösungen. Als Unternehmer und Verbandspräsident lehne ich aus diesen Gründen die Initiative ab und bitte Sie dasselbe zu tun.

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