Ein farbiger Leuchtturm in der Schwarz-Weissgeld Umgebung

Was haben wir in den letzten Jahren auf unserem Finanzplatz erreicht? Respektive mit welcher Strategie haben wir diesen weiter entwickelt? Das Wort Strategie ist mit Blick auf Realität wohl das falsche Wort. Chaotischer Rückzug und unkoordinierte Schnellschussaktionen tritt es wohl besser. Im Wissen darum, dass wir ein Hort des Schwarzgeldes waren, wollten wir trotzdem nicht von diesen unethischen Geschäftspraktiken abweichen. Vor allem die bürgerliche Politik hat die Augen davor verschlossen und trägt eine starke Mitverantwortung am heutigen Schlamassel. Obwohl wir schmerzhafte Erfahrungen mit unserem Nichthandeln gemacht haben, scheinen wir nach wie vor nicht daraus lernen zu wollen. Die USA haben uns mit Macht und Härte demontiert. Die EU wird ebenfalls weiter Druck machen und so lange wir nach wie vor auch den notwendigen Anlass zu diesen teils berechtigten Forderungen geben, bleibt dieser Druck auf unseren Finanzplatz aufrecht. Mit Raiffeisenbank-Chef Pierin Vincenz fordert ausgerechnet ein Banker die Politik auf, ihre Scheuklappen endlich abzulegen und über einen direkten Informationsaustausch mit der EU zu diskutieren und zu verhandeln. Wohl die einzig erfolgsversprechende und nachhaltige Finanzplatz-Strategie für die Schweiz und ihre Zukunft.

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