Pyros bei Fussballspielen, wieso lernen gewisse Gruppierungen nicht dazu?

Nachdem Luzern das Fahnenverbot in den beiden Fanblocks wieder aufgehoben haben, dachte man, man könnte die Thematik rund um die Pyros mit einem runden Tisch innert 48-Stunden besänftigen. Nach dem ersten Auswärtsmatch, an welchem dieser Tisch einberufen wurde, gab es aber keine Konsequenzen.

Gestern nun konnte man sich bei Spielbeginn über eine gute Choreo erfreuen und man hatte das Gefühl, dass auch die Chaoten gelernt hatten sich zu benehmen. Leider wurden wir nach der Halbzeit eines besseren belehrt. Im Fansektor mit den Ultras wurden duzende Pyros gezündet und es wurde ein Plakat ausgerollt mit dem Text:

Und ihr glaubt wirklich, dass die Fans das grösste Problem im schweizer Fussball sind?

Dies sehe ich als sehr Leichtsinnig aber auch Schwachsinnig an, im Hinblick, dass sich der FC Luzern während der Winterpause mit den Fans zusammengesetzt hat und auf diese zugegangen ist, in dem er das Fahnenverbot wieder aufgehoben hat. Traurig dabei ist aber auch, dass sich Fans für solche Spiele einspannen lassen.

Auf der anderen Seite, den Fans von YB gab es bereits vor dem Spiel Scharmützel, weil die Chaoten von diesem Club nicht fähig sind in die Extrabuse einzusteigen. Im Stadion wurden Plätze von Fans mit Saisonkarten in Beschlag genommen, da der Gästesektor nicht dem Gusto der Chaoten entsprach. Luzern zeigte mit dem Gästesektor wo Chaoten hingehören, hinter Gitter. Dieser Gästesektor wird jetzt aber umgebaut, dass die Chaoten der Gästeclubs nicht mehr die jahrelangen Fans und deren Familien verdrängen.

Meiner Ansicht nach gibt es nur Besserung, wenn man gezielt gegen Chaoten vorgeht und diese auch konsequent Verurteilt.

  1. Wer Pyros zündet, soll auch nachdem er seine Vermummung abgelegt hat belangt werden dürfen.
  2. Wer sich Vermummt, soll Verzeigt werden, dies ist ein Verbot, welches durchgesetzt werden muss, sei es im oder ausserhalb des Stadions.
  3. Personen welche Chaoten schützen, sei es mit Fahnen oder Plakaten sollen ebenso belangt werden dürfen und müssen mit einem einjährigen Stadionverbot rechnen.
  4. Stewards welche solche Aktionen noch unterstützen (z.B. FCZ in Luzern) sollen diese Posten an keiner Sportveranstaltung mehr ausüben dürfen.

Werden die Chaoten wie in anderen Ländern (England, Holland) richtig verfolgt, so geht es bei Fussballspielen wieder um die wahren Werte, den Sport und das gemütliche Beisammensein.

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