SVP-Bashing - Wie Linke und Neider die SVP zerstören.

Der tüchtigste Parteipräsident seiner Generation

Ueli Maurer war der tüchtigste Parteipräsident seiner Generation. Durch seinen unermüdlichen Einsatz ist die SVP zur wichtigsten Partei der Schweiz geworden.
Ueli Maurer versteht wie kein Zweiter das Geschäft mit der Provokation. Während seiner gesamten Amtszeit lockte er eins ums andere Mal mit einer volldosierten Provokation seine Gegner aus dem Busch.
Vor Ueli Maurer war niemand sicher ausser vielleicht linientreue ParteisoldatInnen. Wenn es dem Erfolg diente, fiel er ohne mit der Wimper zu zucken seinen Bürgerlichen Verbündeten in den Rücken.
Egal ob CVPler, FDPler oder BGB-Traditionalisten, jeder bekam, seine wohlverdiente Abreibung.
Aber zuerst demütigte Ueli Maurer die verhassten Linken.
Nach dem rundherum die Erde verbrannt war, nahm er sich die parteiinternen GegnerInnen zur Brust. Die Mobbingmaschinerie, die gegen Samuel Schmid und Eveline-Widmer Schlumpf aufgefahren wurde, war für Schweizer-Verhältnisse eine Novität.
Um die Partei zu stärken, öffnete Ueli Maurer seine Partei nach Rechts. Ob Auto-Parteiler, PNOS-Aktivist oder militanter Frauenhasser, jeder konnte, und kann sich in der SVP zu Hause fühlen.
Der wohl cleverste Schachzug war das Niveau so tief herunterzuschrauben, dass SVP auch in bildungsfernen Schichten wahrgenommen und unterstützt wurde.

Wie die SVP die Schweizer Politik revolutionierte

Die 1990er Jahre waren die innovativsten Jahre. Unvergessen ist es, wie die SVP Altersheim für Altersheim in der Hoffnung auf Support abklapperte.
Ueli Maurers grösstes Geschick als Parteipräsident war es, genau zu spüren, wie weit er gehen konnte. Er ging immer an die Grenze des gerade noch möglichen und stoppte dort instinktiv, wo es problematisch wurde.
Ueli Maurer führte parteiintern leninistische Prinzipien ein und vermied es dennoch die SVP zu einer reinen Führerpartei zu machen.
Im täglichen Umgang mit den Massenmedien bediente er sich nazistischer Begriffe, ohne rechtsextrem zu werden.
Mit grosser Geschicklichkeit bediente sich Ueli Maurer fremdenfeindlicher Rhetorik. Er sagte nichts und doch alles. Die Vorbehalte, gegen das Fremde waren nur zwischen den Zeilen lesbar.

Die Kehrseite des Erfolgs

Wie das Leben nun mal so ist: Jeder der Erfolg hat, wird kopiert. Im Falle der SVP dauerte es besonders lang, bis sich die Opfer der 1990er Jahren wieder sammeln und formieren konnten.
Heute haben die bürgerlichen PolitikerInnen dazugelernt. Um auch in rechtskonservativen Kreisen bestehen zu können, haben sie xenophobe und law-and-order Sprüche ihr Gepäck gepackt.
Der gezielte Tabubruch und Schläge unter die Gürtellinie gehören heutzutage zum politischen Tagesgeschäft.
Wer die grundlegenden Maurer-Techniken nicht beherrscht, bringt es zu Nichts in der Schweizer Politik.
Die Ausrichtung auf den rechten Rand der Gesellschaft wird der SVP heute zum Verhängnis. Wer gedanklich festgefahrenen Menschen mit geringen sprachlichen Fähigkeiten eine Bühne gibt, muss in Kauf nehmen, dass die Qualität sinkt.
Dass die SVP-Widen rechtsextremes Gedankengut auf ihrer Website publiziert war kein Fehler oder Versehen, sondern eine logische Folge auf die Ausrichtung nach unten.

Alle hassen die SVP

Für linientreue SVPler ist Eveline Widmer-Schlumpf eine Parteiverräterin und Kritik eine andere Form von Hass.
Die Facebook-Threads der SVPler sprechen eine eindeutige Sprache. Das Gefühl von Linken, Hasser und Vaterlandsverräter umzingelt zu sein, ist allgegenwärtig. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Wer es wagt Kritik zu äussern oder auf den grenzwertigen Sprachgebrauch hinzuweisen, wird als SVP-Hasser diffamiert. Das Schlimmste, dass einem ideologisch gefestigten SVPler unterkommen kann, sind Kritik und Relativierung.
Es gibt nur Schwarz oder Weiss – sonst nichts.
Die Wahrheit sieht anders aus. Niemand hasst die SVP. Man hat sich ihr einfach angepasst und imitiert ihren Stil.
Parteien-Hass ist den SchweizerInnen wesensfremd. Die Schweiz ist weit entfernt von Zuständen wie in der Weimarer-Republik.

No Time Like Show Time

Vernünftig, wie nun mal Schweizer PoltikerInnen sind, stellen sie sich auf die Bühne und führen für das Publikum einen Schlagabtausch durch. Danach treffen sich alle hinter der Bühne bei Kafi und Gipfeli. Säu Deckeli – Säu Häffeli heisst die Devise.
Es ist alles nur Show. Einzig einige SVP-HinterwälderInnen verstehen die Spielregeln nicht.
Für einige Hardcore-SVPler ist es wie in jungen Jahren auf dem Schulplatz. In der Pause macht es viel mehr Spass die Kleinen zu quälen als von den Grossen verprügelt zu werden.
http://www.livescience.com/18132-intelligence-social-conservatism-racism.html

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