Der Leh­rer- Wahn­sinn & Kopf schütteln

Ich sage noch mehr ist unanständig!

Was wurde in den vergangenen Monaten und Wochen nicht alles unternommen. Viele dutzende Gespräche welche ich selber geführt habe mit den vielen verschiedenen Verbänden und Personen welche mir immer wieder gesagt haben, dass wäre nun einmal eine gute Vorlage welche es zu unterstützen gälte.

Der 13. Nachtrag zum Volksschulgesetz endet nun in einem Eklat und die Verlierer sind nicht nur die Lehrer, sondern auch die Volksschule. Aber warum ist es so gekommen? Die Verbände und Verantwortlichen haben sich mehrere Male getroffen und besprochen und man konnte sich auf den vorliegenden Kompromiss einigen. Ich selber wurde vom KLV angesprochen und eingeladen um eine Stellungnahme abzugeben was die SVP dazu meinte. Damals so schien es mir waren alle Beiwilligten gleicher Meinung und man wollte diesen Nachtrag ins trockene bringen. So verstand ich damals das Gespräch zwischen KLV und mir.

Jede Begegnung, jedes Gespräch egal mit wem, alle wollten den 13. Nachtrag, zwar wie auch in unserem Fall, nicht ganz vorbehaltlos aber trotzdem im Sinne der Sache konnten wir gut damit leben.
Jetzt gerade kurz vor der Session kommen KLV und VPOD und sagen NEIN, dass wollen wir nun nicht mehr.... wir haben das falsch verstanden und jetzt wollen wir mehr! MEHR was mehr wie mehr und warum NOCH mehr, dass begreife ich nicht. Gerade jetzt geht es vielen BürgerInnen nicht gut, man kämpft um den Arbeitsplatz man ist froh einen Arbeitsplatz zu haben. Da kommen Verbände wie KLV und VPOD und sagen wir wollen mehr, noch mehr.

Ich sage noch mehr ist unanständig! Ich finde die jetzt vorliegende Botschaft gut nicht sehr gut es ist ja auch ein Kompromiss. Die Delegationsnorm passt mir auch heute noch nicht, aber ich kann das mittels Kompromiss goutieren. Ich sage aber auch, mehr geht nicht und ich möchte davor warnen, wer das Fass zum überlaufen bringt verliert alles. Schade dann um die ganze Arbeit im Vorfeld. Mehr liegt nicht drin, anderen geht es schlechter und ich meine, man soll jetzt das nehmen was bekommt und damit zufrieden sein. 1 Woche mehr Ferien, eine Lektion weniger Schule, attraktive Stundengestaltung und Entlastung der administrativen Arbeiten. Wer jetzt mehr will verliert alles. Ich verstehe es immer noch nicht. Am Schluss verliert die Schule und damit auch die Schüler und das kann es nicht sein.

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