Um was es beim Mindestlohn wirklich geht - Beim Mindestlohn heisst es wie zu Gotthelfs Zeiten: Geld oder Geist?

Der Traum von Mittelstand, welche SchweizerIn träumt den nicht.

  • Eigenheim inklusive Schwimmbecken und Trampolin.
  • 2 Autos und Motorrad.
  • 4 Wochen Bade- und/oder Skiferien.
  • Nur ein Partner ist berufstätig.
  • Lebensmittel nur vom Feinsten: Bio- und Convenience Food.
  • Putzfrau.
  • Kinderkrippen damit sich der Chief Home Officer (ehemals Mami) mit Yoga und Wellness Selbstverwirklichen kann.
  • Lohn plus CHF. 7000.-.
  • Jedes Jahr CHF 300.- mehr Lohn.
  • Eigentumswohnung ab dem 55. Lebensjahr.
  • Ausgedehnte Reisen nach der Frühpensionierung mit 62 Jahren.
  • Genug Geld, für jeden noch so ausgefallenen Wunsch.

So schön der Traum vom gesicherten Leben im Mittelstand ist, so unerreichbar ist er für die meisten SchweizerInnen.

Nur für eine privilegierte Schicht, ungefähr 30 Prozent der Bevölkerung wird der Traum vom Mittelstand wahr.

Damit der Mittelstand seinen Standard halten kann, braucht es Ausbeutung. Arbeitssklaven in den Schwellenländern und Hungerlöhne in der Schweiz.

Wenn Lebensmittel, Kleider, Consumer Electronic, Homekeeping & Co. dass kosten würden, was sie Wert sind, dann wäre der Traum vom anstrengungslosen Wohlstand ausgeträumt.

Existenzsichernde Löhne bringen soziale Sicherheit und Gerechtigkeit für alle, anstatt Luxus für wenige.

Wer gegen Mindestlöhne und für das Bausparen ist, darf sich getrost Sklaventreiber auf die Stirn schreiben lassen.

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