Da haben wir den Salat! Aufruf zum umdenken.

Erst machen wir jahrelang Panik, besser gesagt es wird uns Panik gemacht, vor allem von den politischen Extremen (Ich nenne extra beide Pole weil die Linke genau so Panik schürt wie die Rechte). Dann glauben wir alle an diese Bedrohung, wir bekommen Angst vor Übervölkerung – sind aber stolz auf den Wachstum der Schweizer Bevölkerung. Dann bekommen wir Angst vor ‚fremden, Einflüssen – und vergessen wie die Schweiz immer vom Fremden profitiert hat (Wir sind doch so stolz auf unsere 4 Sprachen). Also wehren wir uns gegen alle diese Einflüsse – wir (ja wir; wir können alle abstimmen) schaffen immer mehr Gesetze und meinen alles regeln zu können. Als all das nur mässig geht schotten wir uns ab – machen wir die Insel zu, verlangen wir Einwanderungsquoten, Buchpreis-Riegel, verbieten (vermeintlich den Ausländern) den Zweitwohnungsbau, ändern die Besteuerung von Reichen (in der Schweiz bleiben und zahlen sollen sie aber trotzdem). Wir tun alles was irgendwelche komisch motivierten Menschen vorschlagen – nicht wirklich um der Schweiz zu helfen, sondern um sich selber und ihren Parteien Macht zu geben.
Und jetzt... Kaufen wir für ca. 6 Milliarden Schweizerfranken Waffen um uns gegen eine Welt zu wehren die es gar nicht gibt. Das nenne ich klassische Selbstverarschung. Ähnlich wie ein Kind, das abends in den wunderschönen Wald geht und sich vorstellt wie gefährlich das ist. Am Anfang sieht es Bäume, dann Schatten hinter den Bäumen und mit der zeit bewegen sich die Bäume selber und das Kind rennt total verängstigt aus dem Wald. Wir Schweizer setzen noch einen drauf – das Geld haben wir ja – wir schaffen uns das Werkzeug an um im Fall das die Bäume im Wald sich wirklich bewegen sofort den ganzen Wald niedermachen und vernichten zu können.
Schade wir müssten nur mal die Augen aufmachen und hinsehen. Hallo Schweizer, es geht uns verdammt gut, wir haben Geld unser Staat kann sich Dinge leisten, die kaum ein anderes Land hat. Setzen wir doch unseren Reichtum dafür ein die Welt friedlicher zu machen und seien wir ein Vorbild.

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