Aggression aus Verzweiflung? Eine Chronologie

Frau Sax, Präsidentin des „Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverbands“

Es begann bereits an der Delegiertenversammlung der CVP vom 21. Januar 2012 in Einsiedeln. Ich war als Buchpreisbindungsgegner an eine Podiumsdiskussion eingeladen meine direkte Gegnerin war Frau Marianne Sax vom „SBVV“. So wie es sich gehört begrüsste ich Frau Sax vor dem Podium, wunderte mich allerdings, dass sie mir zwar die Hand hinstreckte mich aber nicht ansah! Nach der Delegiertenversammlung wollte ich mich auch von en Leuten verabschiedeten. Ich hatte jeweils ein kurzes Gespräch mit Bundesrätin Doris Leuthard und Chrisoph Darbellay und dann wollte ich auch Frau Sax die Hand geben, als sie mich kommen sah lief sie wegi ch bin ihr nachgegangen bis ich sie ereicht habe und habe mir verabschiedet.

Gestern 10.2.2012 war der ‚Arena’-Abend. Beide Lager hatten sich im Gebäude der SRG vorbereitet und als es Zeit wurde ins Studio zu gehen traf man sich vor dem Lift. Es stellten sich alle vor und gaben sich die Hand auch mir ausser ... raten sie mal, natürlich Frau Sax, als ich ihr die Hand hinstreckte drehte sie sich um!! Nach der Veranstaltung begann das gleiche Spiel, ich musste ihr hinterher laufen um mich zu verabschieden.

Herr Sebastian Inhauser, Präsident des „Zürcherischen Buchhändler- und Verlegervereins“ ZBVV

Nach der ‚Arena’ bin ich wie alle erst noch einwenig rumgestanden und bin dann zusammen mit Herrn Fritsch von Diogenes Verlag zum Nachtessen das SF offerierte gegangen, als mich plötzlich Herr Inhauser stoppte mir erst massiv verbal drohte und anbot mir „eine Faust in die Schnörre zu hauen“, was er vielleicht versucht hätte wenn Herr Fritsch nicht dazwischen gegangen wäre. Herr Inhauser lies sich auch von Herrn Fritsch kaum mehr beruhigen....

Heute 11.2.2012
Herr Daniel Landolf, Viezepräsident des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverbands“ SBVV

Heut war ich zum Podium der Delegiertenversammlung der FDP in Bern eingeladen. Neben mir standen noch Philippe Nantermod, Vizepräsident der Jungfreisinnigen ein brillianter Redner und Nationalrat Ruedi Noser auch ein sehr guter Rhetoriker gegen die Buchpreisbindung auf der Bühne. Auf der Befürworterseite stand Daniel Landolf. Vo Anfang an lies dieser den Moderator Filippo Leutenegger nicht zu Wort kommen. Als Herr Leutenegger das Ruder wieder in Griff nahm und auch die Herren Noser und Nantermod etwas sagen durften kam die Sprach auf die Autoren, di ja laut Befürworter so fest von der Preisbindung profitieren. Ich habe dies verneint und mir erlaubt zu sagen, dass nur sehr berühmte Autoren Geld mit dem schreiben verdienen, Das brachte da Fass zum überlaufen und Herr Landolf wurde auf der Bühne und später noch einmal im Saal total ausfällig und nannte mich unter anderem einen schlechte Autoren. Er wusste aber nicht einmal was für Bücher ich bis jetzt geschrieben habe...

Schade!!

Gerade die der hohen Kultur so verschriebenen Befürworter der Buchpreisbindung sollten doch auch die hohe Kunst der Streitgespräche beherrschen und diese (die Beherrschung) nicht verlieren wegen ein paar guten Argumenten.
Ich selber bin mir das ja schon gewohnt, wurde ich doch früher schon als Buchhändler, der sich nicht an das Preiskartell (ein Wort das man beim SBVV gar nicht gerne hört) hielt massivst bedroht (es ging damals andere Buchhändler nicht anders).

Wie gesagt, wenn die Argumente nicht zum diskutieren ausreichen, dann muss halt die Gewalt helfen, das ist bei kleinen Kindern so und auch bei den Diktatoren dieser Welt. Ich dachte immer Menschen die im Buchwesen arbeiten sind gebildet und gesittet, vielleicht gilt das ja nur bis man in den Diktatorischen Himmel der ...BVVs aufgestiegen ist.

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