Was schmarotzt der Sozialschmarotzer

Ein allein lebender und kinderloser Sozialhilfeempfänger erhält rund 800 Franken Sozialhilfe im Monat.
Des weitern kommt das Sozialamt für die Krankenkasse, krankheitsbedingte Unkosten und einen Teil der Miete auf.
Was ausbezahlt wird, hängt von der Gemeinde ab. Die einten Gemeinde beteiligen sich mehr und die anderen weniger an der medizinischen Grundversorgung.
Der Mietanteil wird mehr oder weniger willkürlich festgesetzt. Wer das Pech einer teuren Wohnung hat, der muss unter der Armutsgrenze leben.
An den meisten Orten beteiligen sich die Sozialämter nicht an der Vermittlung von billigen Wohnungen.
Der durchschnittliche kinderlose und allein lebende Sozialhilfeempfänger wird zwischen 1600.- und 2100.- Franken Sozialhilfe ausbezahlt bekommen.
Der Löwenanteil des Sozialhilfebatzens kommt der Immobilienspekulation als Miete zugute.
Von den Verbleibenden ca 800.- Franken werden mittels der Mehrwertsteuer 8 Prozent oder 64.- Franken an den Staat abgeführt.
Nach Abzug der Mehrwertsteuer muss die monatliche Billag-Zwangsgebühr von 50.- Franken berappt werden.
Nachdem dem die Bürokratie und die Immobilien-Spekulanten bedient sind, bleiben dem Sozialschmarotzer 700 Franken übrig.
Zieht man müssigerweise, noch alle versteckten Gebühren und Lizenzzahlungen ab, werden so um die 650.- Franken übrig bleiben.
Bemüht sich der Sozialschmarotzer aktiv um Arbeit, bleibt er auf den Transport-, Post- und Telekommunikationskosten sitzen.
Besser hat es da derjenige, der per forma seine 10 E-Mail-Bewerbungen postet. Er hat mehr Netto vom Brutto.

Staat + Sozialbürokratie = Sozialschmarotzer

Vom Sozialschmarotzer nähren sich nicht nur die staatliche Sozialbürokratie und die Immobilienhaie, sondern auch die Sozial-Industrie.
Die Sozial-Industrie hat es geschafft, sich für die Sozial-Bürokratie unabdingbar zu machen.
Aus unerfindlichen Gründen hat sich der Sozialbürokratie die Idee bemächtigt, dass die Ausgesteuerte wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden müssen.
Obwohl Arbeitsplätze ein seltenes Gut sind und die Unternehmer vorzugsweise billige EU-Arbeitskräfte einstellen, wird auf Teufel heraus in den Arbeitsmarkt integriert.
Eine bunte Schar an Coaches, Motivatoren, Berater und Gschäftlimacher kümmern sich um die Sozialschmarotzer.
Wo eine Umschulung oder eine Ausbildung das Mittel der Wahl ist, wird zu erst einmal gecoacht. Die gutgläubigen Sozialbehörden bezahlen lieber einen nutzlosen und überteuerten Pseudokurs als eine kostenintensive Ausbildung die das Problem löst.

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