Unternehmen die Lehrlinge ausbilden, erwerbslosen Praxisplätze anbieten und behinderten eine Integration ermöglichen, sollten Anreize erhalten.

In letzter Zeit wird die Bolognareform und die damit verbundene Schul- und Studienreformen sowie die Berufsbildung stark kritisiert. Ich sehe in den Neuerungen viel positives und wir sollten uns nach Einführung daran machen zu optimieren.
Unser duales Bildungssystem soll erhalten bleiben, die Auszubildenden fundiert Praxis und Theorie erlernen.

Es braucht Arbeitgeber die Praktika und Möglichkeiten für die Integration ins Berufsleben anbieten. Die finanziellen Anreize sollten aber nicht nur auf Seiten der Arbeitnehmer sondern auch auf Arbeitgeberseite zustehen.

Der Einstieg in die berufliche Zukunft beruht jedoch nicht nur auf den Fachkompetenzen sondern auch auf Soft Skills. Diese, wie z.B. auch die 10 Schlüsselkompetenzen (Einsatzfreude, Lernbereitschaft, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungssinn, Teamfähigkeit, Umgangsformen, Ausdauer) sind für den Berufseinstieg sehr wichtig. Wer dies nicht mitbringt, für den wird der Einstieg umso schwierig.
Es braucht Praxisplätze aber auch die Angebote zum Einüben der relevanten Grundlagen für das Erwerbsleben, denn sonst wächst der Sockel der nicht Vermittelbaren stark an.

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