Der neue Agrarbericht des Bundesrats ein guter Anfang

Dieser neue Agrarbericht ist ein Fortschritt. Endlich merkt auch der Bund das Geld im Giesskannenprinzip auszuschütten niemanden wirklich hilft. Wohin die Agrarpolitik geht deutet der Bundesrat zum Bericht an, ich bin jetzt sehr gespannt wie die Berichte in den nächsten Jahren aussehen werden.
Ein Signal fehlt mir aber im ganzen Bericht trotzdem. Wir haben eine Milchschwemme, wir haben einen Butterberg, wir haben zu viel Käse, wir haben zu viele Kühe in der Schweiz und wir haben viel zu kleine Landwirtschaftsbetriebe. Hier gilt es eine Änderung anzustreben, einerseits müssen Betriebe gross genug werden auf die rentieren und andererseits die ganze Milchproduktion so eingedämmt werden, dass die keine Verluste mehr produziert. Was fehlt ist der ganze Abschnitt Touristik der in der heutigen Schweiz zur Agrarpolitik dazu gehört. Ich meine damit die landschaftsgärtnerischen Aufgaben und die Betreuung von Touristen in der Schweiz. Es wäre doch einmal eine Überlegung wert Bauern auch ein Einkommen zu sichern ohne, dass sie Milch oder Fleisch produzieren. Das System müsste so ausgearbeitet werden, dass die Bauern weiterhin ihr Land bestellen sich aber auf sichere Einkommen verlassen können ohne, dass sie Milchprodukt und Fleischwerk aufbauen. Zusatzverdienste, wie Heulieferungen an andere Bauern oder die Produktion von Kräutern und anderen Sachen wären dann der Fantasie der Bauern überlassen und würde ihnen einen Zusatzverdienst ermöglichen.
Ich habe selber den Beruf des Landwirt gelernt, findet dies heute noch den schönsten Beruf den es gibt. Unter diesen Voraussetzungen könnte ich mir sehr gut vorstellen einen solchen Bau und Betrieb zu führen, Freude an der Natur und an den Menschen (Touristen) zu haben.

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