Die BDP lehnt das Buchpreisbindungs-Gesetz ab

Am Samstag durfte ich an der DV der BDP gegen das Buchpreisbindungsgesetz reden. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und hatte im Vorfeld mit der Rednerin der Befürworte NR Ursula Haller ein gutes Gespräch. Der Vorstand der BDP stimmte im Vorfeld unentschieden 9:9 ab. Frau Haller hielt ein sehr gutes Referat und band auch die jüngsten Ereignisse um die Aussagen von Bundesrat Schneider-Ammann ein. Nach meinem Referat – auch ich habe dies Ereignisse um Herrn Schneider-Ammann kommentiert, kam es zu einer engagierten Diskussion und die Abstimmung brachte dann erstaunliche Klarheit 41 Stimmen für das Gesetz 59 Stimmen dagegen und 11 Enthaltungen. Die Delegierten der BDP haben – das habe ich in Gesprächen nach der DV begriffen, dass eine Preisbindung weder den Buchhändler retten kann noch dem Verlag oder Autor hilft im Gegenteil sie verhindert den so wichtigen Wettbewerb und macht die Schweiz zu einer Insel in die Bücher zwar billiger hineinkommen aber dem Markt keine Chance gibt dies abzuwehren. Mit 80% Anteil an ausländischen Büchern ist der Schweizer Büchermarkt als Insel nicht überlebensfähig.

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