Ja zu einem Angebot mit hoher Qualität und zu vernünftigen Preisen! Ja zum Bundesgesetz zur Buchpreisbindung!

Der Schweizer Buchmarkt untersteht zur Zeit keiner klaren Regelung. In 80% der Fälle wird deshalb der Buchpreis von ausländischen Verlagen unverhältnismässig hoch angesetzt.

Die neue Gesetzgebung, welche das Parlament in Folge der Initiative von Jean-Philippe Maître (Nationalrat CVP Genf) verabschiedet hat, befugt den Preisüberwacher gegen überteuerte Preise vorzugehen, bei Bedarf sogar mit Verordnungen des Bundesrates.

Wie ist also in Anbetracht dieser wünschenswerten Massnahmen der immense Widerstand gegen die Buchpreisbindung zu erklären? Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Ex Libris und Migros, die Köpfe des Referendums, den Markt der professionellen Buchhändler unterwandern und weiterhin zu Dumpingpreisen verkaufen wollen. Dafür nehmen sie zur Zeit sogar einen Verlust von 30 Millionen Franken in Kauf.

Und wenn es dann so weit ist, dass diese Protagonisten ihre Konkurrenten beseitigt und einen Monopolstatus erreicht haben, können sie die Preise nach Belieben erhöhen.

Und wer sind die Verlierer? Die Konsumenten und die Kultur! Die ländlichen Gebiete und die Nischenprodukte!

Das Gesetz über die Buchpreisbindung ist ein echtes CVP-Produkt. Es garantiert die Vielfalt, die Qualität und vernünftige Preise. Es unterstützt den professionellen Markt und erhält genügend Verkaufsstellen. Es fördert die KMU und kostet den Staat nichts. Was will man mehr?

Die CVP hat das Gesetz sowohl im Nationalrat, im Ständerat als auch bei der Delegiertenversammlung in Einsiedeln unterstützt und wird es auch am 11. März an der Urne unterstützen. Für die Kultur und die Leserschaft!

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