Die 1:12 Initiative löst kein Problem und ist Populismus pur!

Viele von uns waren in den letzten Jahren befremdet bis entsetzt über die eklatanten Lohnunterschiede, bzw. die horrenden Saläre gewisser Manager.
Das ist stossend und ungerecht. Es betrifft aber nur eine kleine Anzahl Personen. In vielen KMU gibt es keine Abzockerei, dort wird einfach gute Arbeit gut bezahlt. Diese Initiative ist extrem und trifft die Falschen. Der Wirtschaftsstandort Schweiz wird klar geschwächt. Gute Saläre sind ein Anreiz und bei guter Leistung gut zu verdienen ist ein Motivationsfaktor. Da ist eine staatlich verordnete und rechtlich fragwürdige Initiative. Zudem ist die Salärpolitik Sache der Unternehmen und keinesfalls des Staates. Es ist sozial, dass Unternehmen faire Saläre bezahlen, viele tun das. Es ist sozialistisch, eine staatlich festgelegte Salärpolitik zu machen. Es trittft die KMU und viele faire Arbeitgeber. Die Grossbanken und andere grosse Unternehmen können ihre Löhne auch in anderer Form bezahlen, so dass die Initiative auch hier ins Leere zielt. Und für den Wettbewerb und den Wirtschafts-Standort Schweiz ist die Initiative das pure Gift. Ich kann die Motivation der Initianten verstehen, aber die Initiative ist extrem, populistisch und nicht durchdacht. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

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