Bundesrat Schneider Amann sagt nur was Sache ist!

Bundesrat Schneider Ammann hat in seiner Erklärung zum Buchpreisbindungsgesetz in keiner Weise den Gegnern absichtlich geholfen. Vielmehr hat er genau das gesagt was die Befürworter eines Gesetzes nicht getrauen zu sagen. Das europäische Kartellgesetz verbietet ganz einfach eine Preisabsprache über die Ländergrenzen hinweg. Es hat auch nichts mit dem Onlinehandel im speziellen zu tun wenn Herr Amann davon redet das private Bücher im Ausland immer billiger kaufen können. Amazon hat bereits als es die Preisbindung noch gab bewiesen dass sie bei der Lieferung in die Schweiz, sich nicht an Absprachen halten müssen und werden. Die grosse Chance war der Fall der Preisbindung da konnten die kleinen Buchhandlungen plötzlich mit den Amazon Preisen konkurrieren. So kam es das kurz nach der Preisbindung der Buch-Umsatz in der Schweiz viel höher wurde (ca 100 Million Franken). Ein Preisbindungsgesetz würde also den ausländischen Buchlieferanten die Tür weit öffnen um Bücher billiger in die Schweiz zu liefern. Es ist geradezu lächerlich wenn Herr Landolt in seiner Antwort an den Bundesrat behauptet die Onlinehandlungen würden sich an Absprachen halten und selbst wenn Amazon-Deutschland das tun würde; es ist kein Problem Bücher von anderen Ländern über andere Onlinehandlungen zu bestellen. Sogar viele deutsche Verlage liefern heute schon direkt an den Kunden in der Schweiz diese Lieferungen müssen in Euro zu den Konditionen in Deutschland bezahlt werden natürlich wird die Mehrwertsteuer direkt abgezogen! Es ist also der SBVV der von Absprachen träumt die nie bestätigt wurden und an die sich keiner halten wird, Adieu Buchhandel Schweiz!

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