Würden die die reichsten 5% Einkommen und Vermögen korrekt versteueren, läge eine Steuersenkung für den Mittelstand bestens drin.

Entsprechend einer Studie von Prof. Frei (Uni ZH) müssen wir davon ausgehen, dass jährlich allein im Kt. BE dem Staat ca. 1 Milliarde an Steuergeldern durch Hinterziehung entgeht. Damit fehlen Kanton und Gemeinden das Geld, zum Beispiel für eine Bildungsoffensive, oder um für Normalverdiener mit Lohnausweis die Steuern zu senken. Ist es nun erstaunlich, dass die Partei des bekanntesten Multimillionärs und Ospel-Freunds sich vehement gegen mehr Transparenz im Bankwesen sträubt? Wie lange geht es, bis die SVP-WählerInnen merken, dass ein Mann, welcher in relativ kurzer Zeit beinahe zum Milliardär wurde, wohl kaum ihre Interessen vertritt? Oder glaubt jemand in der SVP, man könne mit Leistung zu so viel Geld kommen? Fordern wir nicht nur Sozialinspektoren, sondern auch Steuerinspektoren und die Abschaffung des Bankgeheimnisses; dann werden die Steuern für Normalverdiener rasch sinken.

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