Härtere Waffenkontrollen und Regulationen bei Waffen.

Die Vereinigten Staaten kennen kaum eine Waffenkontrolle und haben mitunter die höchste Mordrate mit Schusswaffen. Bei Morden mit Schusswaffen argumentieren die Republikaner immer mit der Theorie, wer eine Waffe hat kann sich verteidigen. Die ehemalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, ging gar so weit zu behaupten, dass man an Schüler Waffen verteilen soll, damit man sich bei einem Amoklauf verteidigen kann, dass sie damit die Möglichkeit schafft für jeden Schüler an Waffen zu kommen, würde das genaue Gegenteil bewirken.

Nach unserem kleinen Ausflug in die USA kommen wir in die Schweiz. Vor einem Jahr wurde die Waffenschutzinitiative vom schweizerischen Volk abgelehnt. Von rechts und aus der Mitte wurde der Wahlkampf mithilfe von Traditionen geführt. Doch was Waffenkontrolle mit Traditionen zu tun hat ist mir schleierhaft. Aber wie es scheint, muss man an jeder Tradition festhalten. Nur auf die humanitäre Tradition, darauf kann Rechts gut und gerne verzichten.

Doch eines fehlte der Waffenschutzinitiative, sie war viel zu schwach. Vor allem beim Erwerb von Schusswaffen fehlt es eindeutig an Kontrolle und Regulierung. So wird beim Kauf kein psychisches Gutachten erstellt, welches in der USA gibt, es wird aber immerhin das Strafregister kontrolliert, aber ist das genug. Ausserdem gibt es Sportwaffen und Jagdwaffen die durchaus tödlich sein können, bei denen man aber keine staatliche Erlaubnis braucht.

Durch die stärkeren Kontrollen kann man auch das diskriminierende Verbot für Menschen mit ausländischer Herkunft aus bestimmten Staaten aufheben, da dieses Verbot auch diskriminierend und rassistisch ist. Ein Schweizer hat also ein Recht auf Verteidigung durch eine Waffe, aber ein Serbe hat dieses Recht nicht.

Zum Schutz der Bevölkerung brauchen wir keine schwächeren Waffengesetze sondern erheblich stärkere.

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