Ich bin Feuerwehrmann und Nationalrat. Gut haben wir ein Milizparlament, da kann ich in der Feuerwehr bleiben, obwohl ich Nationalrat bin.

Am 27. Dezember hat es in Oberrohrdorf gebrannt. Als aktiver Feuerwehrmann und Atemschützer der Feuerwehr Rohrdorf rückte ich sofort direkt zum Brandplatz aus, rüstete mich mit einem Atemschutzgerät aus und meldete mich zusammen mit einem Kollegen beim Einsatzleiter. So sammelte ich ein weitere Erfahrung und leistete einen Dienst an der Allgemeinheit.

Nichts Besonderes für einen Feuerwehrmann. Vielleicht ist es etwas spezieller, wenn man bedenkt, dass ich seit Dezember 2011 neugewählter BDP-Nationalrat bin. Es kam mir nicht in den Sinn, nach meiner Wahl die Feuerwehrklamotten abzugeben. Ich möchte weiterhin den Feuerwehrdienst leisten und an den Übungen so weit wie möglich teilnehmen. Auf der anderen Seite kann ich diese Erfahrung auch im Parlament einbringen. Das ist der Vorteil am Schweizer System des Milizparlamentes. All unsere Parlamentarier haben ihre eigenen Berufe, aber auch Hobbies, die sie weiterhin ausüben. Sie wissen also wo der Schuh drückt und das aus erster Hand, nicht nur vom Hörensagen. So bringe ich meine Erfahrung aus der Elektrizitätswirtschaft, aber auch aus Familie, Imkerei, Feuerwehr, Schiesssport oder Orientierungslauf im Aargauer Grossen Rat und neu auch im Nationalrat mit ein. Ich bin stolz, für die BDP in einem Milizparlament sein zu dürfen.

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