Nachhilfe fürs SNB-Reglement von der Privatwirtschaft

Als einfacher Bürger bin ich schon ziemlich erstaunt über die Laschheit des SNB-Reglements. Für Kadermitglieder von börsenkotierten Unternehmen ist es Gang und Gäbe, dass das Kaufen und Verkaufen von Aktien des Arbeitgebers während gewissen Sperrzeiten strikte untersagt ist - auch für Familienmitglieder. Damit lässt sich wirkungsvoll unterbinden, dass Insiderwissen über Sachverhalte ausgenutzt wird, welche die Kurse plötzlich stark steigen oder fallen lassen könnten.

Natürlich lässt sich das nicht 1:1 auf Devisen übertragen. Man kann dem Kader der SNB ja kaum verbieten, für private Zwecke Dollars oder Euros zu (ver-)kaufen. Was man aber sehr einfach einrichten könnte, wäre eine zwingende Genehmigungspflicht von Devisentransaktionen während ausgerufenen Sperrfristen. Die dafür erforderliche Compliance-Abteilung gibt's ja bereits. Warum also so kompliziert?

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