Das Blutbad in Syrien und anderen Nordafrikanischen Ländern und das Verhalten der Weltgemeinschaft

Newsflash:

  • Vor 5 Monaten: "In Syrien brodelt es"
  • Vor 4 Monaten: "Unruhen erreichen Syrien, Politiker sind besorgt"
  • Vor 3 Monaten: " Die Lage eskaliert, die Politiker sind zu tiefst besorgt."
  • Vor 2 Monaten: "Hunderte Tote in Syrien, das Vorgehen Assads wird verurteilt, Politiker sind weiterhin besorgt. Assad wird gebeten die Gewalt zu beenden."
  • Vor 1 Monat: "Tausende Tote, Sanktionen werden verhängt, Politiker sind weiterhin zu tiefst besorgt und verfolgen die Lage äusserst Kritisch. Sie fordern Assad dazu auf die Gewalt schnellstmöglich zu beenden."
  • Heute: "Ein Blutbad, Politiker verhängen weitere Sanktionen und prüfen weitere Schritte, sie sind weiterhin zu tiefst besorgt. Es wird von parteiischen Beobachtern geprüft, ob das Assad-Regime möglicherweise gegen die eigene Bevölkerung schiesst (Blutlachen fliessen durch die Strassen, die Häuser sind komplett zerstört)"
  • In 1 Monat: "Massenmorde, der totale Bürgerkrieg, Anarchie, Politiker sind weiterhin besorgt und erschüttert . Sie erwägen weitere Sanktionen, welche das Assad Regime bedeutend schwächen sollen."
  • In 2 Monaten: "Nichts steht mehr, zigtausende Tote, Selbstmordanschläge. Die Politiker handeln und beschliessen die angedrohten Sanktionen, welche Assad endlich zur Strecke bringen werden und die Stabilität im Lande wiederherstellen werden."
  • In 3 Monaten: "Syrien existiert de fakto nicht mehr."

Ein Eingreifen in Lybien wurde innert wenigen Wochen (trotzdem zu spät) entschieden. In Syrien schauen alle wegen der "heiklen Lage" weg. Man will sich ja nicht die Hände schmutzig machen oder plötzlich wirklich die Demokratie tatkräftig unterstützen oder die Menschen schützen, die Umstände sind zu "komplex und zu unklar".

Traurige Welt.

PS: Danke Russland für die schützende Kriegsflotte, damit auch ja niemand in das Blutvergiessen eingreifen wird, denn das würde ja tausende Tote zur Folge haben....

16 Kommentare


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