Was für eine mutiger Film, was für eine grandiose Rede

1940, die Armee der Nazis fuhr unaufhaltsam Sieg um Sieg ein. Norwegen besetzt, Dänemark eingenommen. Die Niederlande, Belgien und Luxemburg verhielten sich neutral. Sie hätten der deutschen Wehrmacht auch nichts entgegenzusetzen gehabt. So verlegten die Deutschen ihren Angriffsschwerpunkt auf den Vorstoss durch die Ardennen, der Kampf um Frankreich war nur noch eine Frage der Zeit.

Neben den Schlachten um die Orte bekämpften die Nazis noch vielmehr die Juden. Gnadenlos wurde eine Religionsgruppe schlechtgemacht und noch schlimmer, abgeschlachtet. In dieser Zeit drehte ein Komiker seinen ersten Tonfilm. Wo den Gegnern der Nazis die Knie schlotterten und selbst Rom versagte, stand ein Mann auf und forderte Zivilcourage. Charles Chaplin. Der Mann mit der Melone bot mit seinen Mitteln Hitler und seinen Schergen die Stirn.

Der grosse Diktator ist einer der mutigsten Filme aller Zeiten mit einer der grandiosesten politischen Reden. Als verwechselter Hitler fordert Charles Chaplin in der Schlussszene nach der Eroberung von Osterlitch zu Zivilcourage auf. Er verlangt Toleranz im Namen der Menschlichkeit und erinnert uns daran, dass wir - das Volk - die Macht darüber haben Kanonen zu produzieren oder Glück zu spenden.

Es sei angemerkt, dass Charles Chaplin kein Jude war, er setzte sich für sie und uns ein, weil er überzeugt war, das richtige zu tun.

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