Ist Hass auf die SVP ein Parteiprogramm?

Nun hat sich also auch die Christlich Demokratische Volkspartei für die Wiederwahl von Eveline Widmer Schlumpf als Bundesrätin entschieden. Was mich dabei beschäftigt: Ich vergesse nie das Gegröle der Schweizer Parlamentaierer und -innen vor laufenden Kameras, die ihren Triumph über das gelungene Anti-Blocher-Komplott vor vier Jahren freie Bahn liessen. Sie hatten dabei eine Frau auf den Schild gehoben, die ihre eigenen Parteimitglieder noch am Vorabend der Wahl über die ihre Konspiration mit dem politischen Gegner kaltschnäuzig angelogen hatte. Und dies nur zum Nutzen der eigenen Karriere.

Ebenso beschämend war das anschliessende Gekreische der versammelten SVP Hasserinnen auf dem Bundesplatz ("Eveline, sag ja!"). Sie feierten eine Verräterin, von der sie Tage zuvor noch nicht einmal wussten. Und sie feierten diese nicht als "wägste", verantwortungsbewusst ausgewählte Bundesrätin, sondern als den hässlichen Fetisch ihres Triumphs über Christoph Blocher. Sie feierten eine Frau, die ihre Karriere höher gewichtet als das eigene Wort gegenüber Parteifreunden.

Und jetzt soll ich also 4 weitere Jahre daran erinnert werden, dass unsere Parlamentarier unter Federführung von Wyss/Hämmerle (SP) in Ordnung finden, dass eine Verräterin das Volk vertritt?

Ist der Hass auf die SVP ein Parteiprogramm?

Betrachtet man das Debakel mit dem EU Schlamassel in den Ländern um uns herum ( es ist inzwischen von Billionen die rede, die wohl nur noch wegflationiert, aber nie getilgt werden können), muss man anerkennen, dass Christoph Blocher einer der wenigen war, die das bereits vor jahren vorausgesagt haben.

Randy Tomlinson, SVP Kt. Zürich

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