92% aller Downsyndrom-Diagnosen führen zur Abtreibung – da läuft doch was falsch.

Stellen sie sich vor: Sie leiden an einer Trisomie21 (downsyndrom) und laufen in Bern an einem Samstagnachmittag die Strasse runter. 92% aller Menschen die sie kreuzen hätten sie nur wegen ihrer Behinderung abgelehnt. Ja, diese 92% hätten über ihr Leben gesagt: Dieses Leben ist nicht lebenswert. Oder vielleicht: die Belastung ist mir zu gross.

Dies ist eine unermessliche Ungerechtigkeit.

Das akzeptieren der Abreibung ohne Grund löst ethisch hoch komplexe Probleme aus. Denn jede Mutter und jeder Vater wünscht sich ein gesundes Kind.
Wir sprechen über die Diskriminierung von Menschen mit einer Behinderung, wir sprechen über Diskriminierungen wegen der Hautfarbe. Aber warum akzeptieren wir nicht, dass die belegte Zahl von 92% eine hochwertige Diskriminierung ist?

Es gibt hier keine Wenn und Aber.

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