Wer ist zuständig für die politischen Grundkenntnisse, welcher jede und jeder Jugendliche haben sollte? Schule, Familie oder warten wir auf eine Eingebung?

Soll Staatskunde ein alleinstehendes Fach werden? "Nein", meint Bildungsdirektor Christoph Eymann, "das ist nicht Aufgabe der Schule". Also ist es Aufgabe der Familie? Das Familienbild der Neuzeit zeigt jedoch, dass dies auch dort immer schwieriger wird. Immer öfters arbeiten beide Elternteile, immer öfters bleibt ein Mitglied der Familie am Mittagstisch fern. Nein, wir haben kein konservatives Familienbild mehr, welches den Diskurs fördern würde. Nicht das ich persönlich ein solches bevorzugen würde, aber jede Vorstellung hat seine Vor- und Nachteile.

Keine Zeit mehr in den Familien. Schulen übernehmen diese Verantwortung auch nicht. Ja, wer soll denn nun aus unseren Jugendlichen junge Erwachsene machen, welche sich mit dem Schweizer Polit- und Regierungssystem auskennen und dementsprechend partizipieren?

Ich arbeite gerade an meiner Bachelor-Thesis, die u.a. das thematisiert. Ich würde gerne einen Diskurs eröffnen, der nicht auf das zitieren von Parteiprogrammen reduziert wird, sondern der darauf aus ist, eine echte Lösung für dieses, meines Erachtens, riesige gesellschaftliche Problem zu finden.

Ich danke Ihnen für Ihre Meinung.

Marco Giotto, parteilos

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