Vasella will JUSO mundtot machen

Vor einem Jahr reichte der Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella eine Anzeige wegen Persönlichkeitsverletzung gegen die JUSO ein. Stein des Anstosses war ein JUSO-Plakat mit der Überschrift „Abzocker zieht euch warm an“, welches nach dem Zustandekommen der 1:12-Initiative veröffentlicht wurde. Ihm geht es natürlich nicht nur um das Plakat an sich, sondern er stört sich daran, dass die JUSO Schweiz mit der 1:12-Initiative den Abzockern das Handwerk legen will.
Dieser Versuch, die JUSO auf juristischem Weg mundtot zu machen, ist in erster Instanz vor dem Badener Bezirksgericht leider geglückt. Offensichtlich können Multimillionäre die Meinungsfreiheit kaufen: Das Gericht hat ihm rechtgegeben und der JUSO die Anwalts- und Verfahrenskosten von 22'000 Franken aufgebürdet. Wir akzeptieren nicht, dass er aus reiner Habgier 2000 Menschen entlassen und Millionen verdienen kann, und uns dann juristisch verfolgt, wenn wir dies kritisieren. Die JUSO wird das Urteil deshalb auf jeden Fall weiterziehen.

Während Novartis-Chef Vasella in gerade mal einem Tag 22'000 Franken verdient, kann die JUSO nicht auf Millionenreserven zurückgreifen.
Unterstützt deshalb die JUSO in ihrem Kampf gegen Abzockerei und für gerechte Löhne! Nur gemeinsam können wir es schaffen!

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