Erbschaftssteuerreform: Einnahmen sinnvoll einsetzen!

Die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer auf grosse Vermögen ist im Sinne der Chancengleichheit der Jungen und der Gerechtigkeit sinnvoll. Der Erbkreislauf verschiebt sich mit dem Älterwerden nach hinten; die Erben sind meist über 50 Jahre alt. Die Existenzgründer sind ausgeschlossen. Um die AHV-Beiträge der Berufstätigen tief halten zu können, gehen gemäss der Initiative „Erbschaftssteuerreform“ zwei Drittel der Einnahmen an die AHV. Um die Jungen noch direkter an den Erträgen dieser Steuer partizipieren zu lassen, käme auch eine Ausgestaltung als Lenkungsabgabe in Betracht, d.h. eine Rückerstattung pro Kopf. Damit käme man der berechtigten Forderung entgegen, nachdem alle Menschen das Leben mit der gleichen Grundausstattung beginnen sollten.

Ein Drittel der Einnahmen aus der nationalen Erbschaftssteuer geht gemäss Initiative an die Kantone. Damit liessen sich die kantonalen Vermögenssteuern reduzieren, um die Bildung von kleinen Vermögen und das Amortisieren von Hypotheken zu begünstigen.

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