Befürchtete Stromengpässe dank Kurzschlussreaktionen

In den letzten Tagen hat die europäische Netzbetreibervereinigung Entso-E in einem Bericht publiziert, dass der übereilte Atomausstieg der deutschen Regierung Konsequenzen auf die Versorgungssicherheit hat. Gerade in den Wintermonaten, kann es zu Storm Engpässen kommen.
Nicht gerade förderlich ist die momentane Trockenheit, denn durch diese Produzieren unsere Wasserkraftwerke nur reduziert.
Die ersten Engpässe treten bereits in den ersten zwei Dezemberwochen auf, das letzte Mittel sei dann eine gezielte Stromrationalisierung, heisst es weiter.
Momentan wird der Wegfall der acht deutschen AKWs unter anderem mit französischem Atomstrom und aus Kohlekraftwerken ausgeglichen.

Dieser Bericht beweist es einmal mehr, dass unüberlegtes und zu überhastetes Handeln nicht gerade Förderlich sind. Es darf nicht sein, dass wegen solchen Aktionen wie es die deutsche Regierung beschlossen hat, das gesamte Stromnetz von Europa instabil wird. Zudem ist zu bezweifeln, dass die treibenden Kräfte einen Atomstromimport von Frankreich wollten und ob die fossil erzeugte Energie besser für die Umwelt ist, ist ebenso zu bezweifeln.

Ein Atomstromausstieg muss koordiniert werden. Die Energie, welche durch ein AKW erzeugt wird muss vorgängig verfügbar sein, so dass eine Umschaltung stattfinden kann und nicht eine Abschaltung. Was uns der Atomausstieg kosten wird, konnte man letzte Woche in diversen Zeitungen lesen.

Leider wird nach wie vor nur von der Energieerzeugung gesprochen, obwohl wir in der Schweiz ein AKW für unseren „Standbyverbaruch“ benötigen. Wichtig wäre es über die Energieeffizienz im Gebäude zu sprechen. Gebäude müssen Energieeffizient werden, suchen Sie ein Auto, welches über keinen KAT verfügt, genauso müsste es bei den Gebäuden sein.

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