Biomasse: Energie mit Zukunft

Getreide- und Fleischberge:
Die Schweizer Landwirtschaft hat langfristig keine andere Möglichkeit als die Produktion zu extensivieren.
Milchseen, Getreide- und Fleischberge sind auf die Dauer nicht finanzierbar. Steigende Energiekosten und Absatzschwierigkeiten zwingen die Bauern, sich nach Alternativen umzusehen.
Wirtschaftlich:
Der Umstieg von der intensiven Produktion auf die Weidewirtschaft und Biogasproduktion, ist könnte das Überleben einzelner Betriebe sichern.
Der Biogasertrag für Wiesen schwankt zwischen 4,4 -9,0 t Trockenmasse je Hektar und die Methanausbeute liegt bei 171 – 410 l/kg Trockenmasse.
Wild- und Kunstwiesen liefern gleich den grossen Biogasertrag.
Biomasse vs. Sofabauern:
Die Produktion von Biomasse ist nicht für jeden Betrieb das Richtige. Für kleine und mittlere Betriebe sind die Verarbeitung und die Spezialisierung die wirtschaftlich nachhaltigste Lösung.
Für Teilzeit- und Sofabauern ist die Produktion von Biomasse die richtige Lösung. Subventionen sollten ökologisch produzierenden Betrieben vorbehalten sein.
Es ist nicht die Sache der Steuerzahler den Nebenerwerbsbauern die Stilllegung ihrer Flächen zu finanzieren. Betriebe die nicht mehr bewirtschaftet werden, sollten ihre Flächen der Produktion von Biomassen zur Verfügung stellen.
Gut für die Natur:
Die Produktion von Biomasse fördert die Arten- und Nützlingsvielfalt. Biomasse ist nicht nur gut für Natur und die Steuerzahler, sie schafft Arbeitsplätze. Die Zulieferer sammeln Know-how und schaffen Arbeitsplätze.
Neben Wasser und Sonne ist die Biomasse die Einzige wiedererneuerbare Energiequelle über die die Schweiz, zur Genüge verfügt.

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