Die Erbschaftssteuer ist gerecht und verdient eine einheitliche Handhabe

Wer erbt, kommt zu Geld, für das er/sie nicht arbeiten musste. Es gibt keine gerechtfertigtere Steuer als die Erbschaftssteuer für hohe Erbbeträge, zum Beispiel ab einer Million. Kleinere Summen - also alle üblichen Vermögenswerte von mttelständischen Familien - bleiben steuerfrei.
Als Gegenargument wîrd angeführt, die Kantone dürfen die Steuerhoheit nicht aus den Händen geben. Die Folge dieser bisherigen Politik sind hohe Ungerechtigkeiten innerhalb der Schweiz: Verschiedene Kantone haben die Erbschaftssteuer ganz abgeschafft, andere stehen unter Druck nachzuziehen. Das ist doppelt verkehrt. Erstens ist diese Steuer wirklich gerecht. Zweitens leben Nachkommen oft nicht im selben Kanton, so dass die Vermögenswerte abfliessen. Darum kommt die Initiative für eine nationale Erbschaftssteuer genau richtig. 20% des Erbes sind Steuern, und dies bei einem Freibetrag von 2 Millionen auf dem Gesamterbe, das jemand hinterlässt. Ich kenne keinen Grund, der gegen eine solche nationale, moderate Lösung spricht.

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