Zwei Tote an einem Wochenende - Armeewaffe sei Dank! Die Zeit der leeren Versprechen ist vorbei, nun muss endlich gehandelt werden!

Was wurde im Vorfeld der Abstimmung zur Initiative "Schutz vor Waffengewalt" nicht alles versprochen?! Die Armeewaffe würde bei gefährlichen Personen eingezogen, behauptete die Armee und die Hüter des Armeewaffen-gehören-in-den-Schrank-Mythos.

Und nun das! Gleich an einem Wochenende zwei Tote. Zwei unterschiedliche Fälle, die aber eines zeigen: Die Armeewaffe zu Hause aufzubewahren stellt eine Gefahr dar. Ob Unfälle oder Morde, wenn nichts unternommen wird, werden noch weitere solch tragische Fälle folgen. Warum? Weil die Verantwortlichen der Armee ihre ganze Inkompetenz beweisen und nichts weiter als leere Versprechen von sich geben.

Anders kann man sich nicht erklären, warum Armeesprecher behaupten, dass Drohungen noch nicht Grund genug dafür seien, eine Armeewaffe einzuziehen. Wir sehen aber eines: dass es den Verantwortlichen im Militär nicht darum geht, das Volk zu schützen, sondern möglichst lange an dem völlig veralteten Mythos des bewaffneten Bürgers festklammern wollen.

Nun muss die Armee gezwungen werden, sofort zu handeln: Verdachtsmomente sollen genügen, um Armeewaffen einzuziehen, der Informationsaustausch muss verbessert werden, wie dies die Motion von Nationalrätin Chantal Galladé fordert. Das Risiko ist zu gross, die Waffe zu gefährlich, die Konsequenzen zu ernst, um es bei verharmlosenden Geschwätz zu belassen. Die Aufgabe der Armee ist es schliesslich, das Volk zu schützen - und nicht, es zu gefährden!

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