Glückliche Menschen dank direkter Demokratie!

In der Schweiz sowie in ganz Europa nehmen Fälle von brutaler Gewalt unter Jugendlichen, in erschreckendem Ausmass, zu. Dieses Problem ist in erster Linie ein Ausländerproblem. Es wurden und werden viele verschiedene Thesen aufgestellt warum das so ist, klar ist jedoch, dass Ausländer und sogenannte Schweizer mit Migrationshintergrund in allen Verbrecherstatistiken vor allem in solchen die Gewalttaten betreffen massiv überproportional vertreten sind. Die Schweiz hat reagiert! Gegen den eindringlichen Protest der Politischen Eliten, wurde die sogenannte Ausschaffungsinitiative vom Volk klar angenommen. Nun müssen die Politiker handeln. Das Schweizervolk hat gesprochen! Obwohl sie genau die gleichen Probleme haben, können sich die Völker umliegender Länder nicht direktdemokratisch äussern. Die Folge ist, massive Unzufriedenheit und Staatsmüdikeit. Vor diesem Hintergrund ist es auch kein Wunder, dass Rechtsextreme Gruppierungen wieder starken Zuwachs erfahren.

Die Ausländerpolitik ist ein Beispiel, es gäbe noch dutzende andere. Wir Schweizer dürfen mitreden, die Bürger anderer Europäischer Staaten stehen unter dem Joch des unsäglichen Standes der Berufspolitiker. In den letzten Jahren bauten diese Berufenen Herrscher das „Friedensprojekt“ EU zu einem riesigen Bürokratiemonster aus. Damit festigten sie ihre Macht, brachten jedoch ihre Bürger praktisch um jedes Mitspracherecht. Zeitgleich mit der immer weiteren Entfernung der Macht vom Volk, werden die Probleme der EU Staaten bekanntlich immer gravierender. Ist es da ein Wunder, dass EU-Bürger frustriert sind?
Wir glücklichen Schweizer können uns nur ins Fäustchen lachen und hoffen, dass der Aufschrei der unterdrückten EU-Völker, der sicher eines Tagen kommt, direkte Demokratie und keinen neuen Hitler bringen wird.

In der Schweiz werden Diskussionen geführt, am Ende wird ein Kompromiss gefunden oder das Volk entscheidet. Durch diese dialektische Art der Entscheidungsfindung, sind alle Interessensgruppen vertreten und können sich am Ende mit dem Entscheid identifizieren. Alle sind, mehr oder weniger, glücklich. In der EU lässt sich in letzter Zeit die Tendenz feststellen, dass Politiker sich zu Moralapostel erheben. Sie präsentieren Lösungen, die dass dumme Volk zwar nicht annehmen würde, sie aber für absolut richtig halten. Kanzlerin Merkel benutzte in letzter Zeit immer wieder das Wort „alternativlos“. Ein Unwort in einer echten Demokratie. Leider sind diese von oben herab gefällten Entscheide nur allzu oft Fehlentscheide.
Gleichzeitig kritisieren Europäische Politiker nur zu gerne die Entscheidungen der Schweizer Bauerntölpel, während sie von unseren Problemen nur träumen könnten.
Mann muss nicht Gesellschaftslehre studiert haben, um zu kombinieren, dass schlechte Entscheide, die ohne Unterstützung des Volkes gefällt werden, zu unglücklichen Bürgern führt.

Ich habe mich in meinem Text auf den Vergleich zwischen der Schweiz und EU-Staaten konzentriert, da sich beide als Demokratien bezeichnen. Ausserdem ist der Vergleich besonders aufschlussreich, da die vielkritisierte Schweiz in solchen Umfragen, die das Volksglück zu messen versuchen, immer auf den vorderen Plätzen rangiert, während EU-Staaten regelmässig von bitterarmen Drittweltländer überflügelt werden.

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