Ökonomen-Streit: Angebot und Nachfrage im Auge behalten!

„Wie steht es mit dem alten, historischen Streit zwischen Supply-Sidern (Angebotsökonomen) und Keynesianern (nachfrageorientierten Ökonomen)? Die ersteren sehen das Heil in Begünstigungen der Angebotsseite und sie fordern Steuersenkungen, flexible Arbeitsmärkte, weniger Umweltschutz und Staatsabbau. Die zweiten blicken bloss auf die wirtschaftliche Nachfrage und rufen nach hohen Löhnen und Umverteilung durch Staat und Sozialstaat.

Der in langjähriger Wirtschafspolitik erfahrene Betrachter neigt in diesem wirtschaftshistorischen Streit zwischen Angebots- und Nachfrageökonomie dazu, den alten, weise gewordenen Paul Samuelson zu zitieren, dessen Ökonomie-Lehrbuch Generationen von Wirtschaftswissenschaftern in der ganzen Welt gelehrt und geprägt hat:

Der liebe Gott hat den Ökonomen zwei Augen gegeben: eins für das Angebot und eins für die Nachfrage.“(Rudolf H. Strahm: „Warum wir so reich sind“, Seiten 305).

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