Die Zauberformel hat ausgedient

Die Wahlen vom letzten Wochenende haben es gezeigt: Wir Schweizer haben gelernt!

Wir haben genug von den grossen Parteien, die stets innerhalb ihrer festgefahrenen Wertsysteme politisieren. Genug von Politikern, die sich gegenseitig beschuldigen und konstruktive Kompromisse verhindern. Genug von politischen Diskussionen, die sich auf Aussagen beschränken, wie: "Entweder folgt Ihr jetzt meiner Meinung oder wir starten eine Initiative!"

Schuldzuweisungen, Drohungen, gegenseitige Blockaden - all dies bringt uns nicht weiter.

Vor uns stehen einige sehr grosse Herausforderungen. Die gegenwärtige weltweite Finanzkrise, die bevorstehende Energiewende, die Positionierung unseres Landes in Europa und im sich verändernden nahen Osten sind dazu bloss EINIGE Stichworte.

Wi können diese Herausforderungen nur mit einer Landesregierung lösen, die in der Lage ist, auch über Parteigrenzen hinweg miteinander zu kommunizieren und konstruktive Lösungsansätze zu präsentieren.

Wir Schweizer haben ganz bewusst lösungsorientierte Parteien und Politiker gewählt und die grossen "Block-Parteien" zurückgebunden. Sätze wie "Was sollen diese kleinen 5% Parteien" (Toni Brunner in der gestrigen Wahlsendung) sind völlig fehl am Platz: ZUSAMMEN bilden diese "vernachlässigbaren Parteien" eine Mehrheit.

Was JETZT für die anstehende Bundesratswahl nötig ist: Dass sich diese "vernachlässigabren 5%-Parteien" zusammensetzen und sich auf Bundesrats-Kandidaten einigen, die - unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit (!) - FÄHIG SIND.

Vergessen wir die arithmetischen Ansprüche der "Grossen": Sie haben ausgespielt!

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