Abschaffung der Pauschalbesteuerung: Damit schneiden wir uns ins eigene Fleisch!

Gross die Empörung gewisser Kreise! Warum sollen ausländische "Superreiche" denn nicht so steuern bezahlen wie es die Einheimischen tun? Landesweit regt sich der Widerstand und es werden Initiativen angeregt, diesem Treiben ein Ende zu setzten. Der Kanton Zürich ging voran und vertrieb ein erhebliches Steuersubstrat in die Nachbarkantone oder wieder zurück ins Ausland.

So wie die SVP kriminelle Ausländer ausschaffen will, will die Linke dadurch indirekt reiche Ausländer ausschaffen oder zumindest mit einer Reichtumssteuer belegen, teils aus Neid, teils aus falsch ausgelegter Gerechtigkeit. Uns ist es kaum möglich, die teure Steuerpolitik gewisser Staaten zu beeinflussen. International agierende Oligarchen mit Geschäften rund um den Globus sind heute in Zürich, morgen in Hongkong und übermorgen auf den Bahamas. Sie agieren global und unternehmerisch. Ihr gesamtes Einkommen ausserhalb der Schweiz lässt sich kaum genau recherchieren. Sie wählen auch ihren Hauptwohnsitz nicht nur nach der Schönheit aus, sondern vielmehr nach Stabilität und nicht zuletzt nach den Kosten. Doch hier sind wir weltweit mitnichten allein.

Die Schweiz ist nur ein kleines Land unter vielen, welche solche Pauschalsteuern kennen. Schaffen wir diese Regelung ab, dann geschieht global betrachtet kaum etwas. National betrachtet verlieren wir jedoch Millionen an Steuereinnahmen, welche wir entweder durch Leistungsabbau oder den hierzulande verwurzelten Menschen zusätzlich verrechnen müssen. Taktieren wir weise, anstelle uns dem Neid hinzugeben.

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