Wie privat sind Abtreibung und Schwangerschaft?

Mit der Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ wird nach vielen Jahren die Abtreibungs-Debatte neu belebt.
Den Initianten geht es darum, vorerst Abreibungen zu erschweren und in einem zweiten Schritt ganz zu verbieten.
Die Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ ist eine halbe Sache. Entweder reglementiert der Staat Abtreibungen und Schwangerschaften oder sie sind Privatsache.
Abtreibungen zur Erschweren und die betroffenen Frauen mit ihren Problemen alleine dastehen zulassen, ist keine Lösung.
Unsere Gesellschaft ist eltern- und kinderfeindlich. Kinder sind ein Armutsrisiko. In der Arbeitswelt sind alleinerziehende Eltern nicht gern gesehen. Viele Arbeitgeber stellen keine Alleinerziehende ein, weil sie Angst haben, dass sie ausfallen, wenn ein Kind krank wird.
Es gibt weder genügend Krippen noch Tagesschulen, die berufstätige Eltern entlasten. Wer Kinder haben will, braucht Geld. Eltern die nicht Arbeiten können, haben kein Geld.
In der heutigen Welt bringen Kinder nur Nachteile. So ist es für Frauen das Nächstliegende, ungewollte Schwangerschaften abzubrechen.
Entweder sorgt der Staat dafür, das Kinder zu haben attraktiver wird, oder er überlässt die Entscheidung ganz den Eltern. Das heisst der Schwangerschaftsabbruch wir ohne Fristenlösung freigeben.
In einer Gesellschaft, in der Kinder willkommen sind, gehen Schwangerschaftsabbrüche automatisch zurück.
Am Geld kann es nicht liegen. Für die Landwirtschaft und das Militär wirft das Parlament, das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus. Also müsste auch etwas für Eltern und ihre Kinder übrig sein.
Die Abtreibungsfinanzierung durch die Krankenkassen, entspricht der Logik unserer Gesellschaft. Kinder sind lästig. Kinder kosten dem Staat zu viel Geld. Ergo ist es billiger, sie bei Zeiten wegzumachen.

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