Occupy Paradeplatz: Die Angst des David Roth oder was die rosarot angehauchten Jungsozialisten taugen.

Über den Tagesanzeiger, der heimlichen Hauszeitung der SP, liess David Roth vor wenigen Tagen ausrichten: dass das Zeitgeist Movement, We Are Change, die Truthers und alle anderen Gruppierungen, die nicht in das Spektrum der SP passen, bei Occupy Paradeplatz nichts zu suchen haben.
Wenn es um den Kampf gegen die Auswüchse des Finanzsystems geht, reklamiert David Roth die Themenhoheit für sich und die SP.
Der Versuch der Juso die Occupy Bewegung für ihre Zwecke zu missbrauchen, zeigt wie schwach die Juso und die SP aufgestellt sind. Weder die Juso noch die SP sind in der Lage eingenständig Themen zu erschliessen und die Themenführerschaft für sich zu erarbeiten.
In den letzten 40 Jahren hat es die SP kein einziges Mal, geschafft einen Trend rechtzeitig zu erkennen.

  • In der 1970er Jahren war die SP eine Atompartei – heute spielt sie sich als Antiatom-Partei auf.
  • Die SP war für den Beitritt in den EWR – im allerletzten Moment, kurz bevor die EU kollabiert, will sie nichts mehr von der EU wissen.
  • Die SP war für die Personenfreizügigkeit – heute jammert sie über das Lohndumping. Die SP hatte geschlafen als es eingeführt wurde.

In den letzten 40 Jahren hat die SP kein einziges Problem rechtzeitig erkannt. Anstatt sich durch eine eigenständige Politik zu profilieren, torkelt sie blindlings hinter den Bürgerlichen her. Wenn es zu spät ist, dreht die SP über Nacht ihre Richtung. Sie klaut anderen Parteien und Gruppierungen die Themen. Anstatt selber zu arbeiten, bedient sich die SP gerne bei anderen. Die Kleinen machen die Arbeit, die SP klaut und profitiert.
Als Systemparteien, ist die SP keine Lösung, sondern ein Teil des Problems. Inhaltlich hat die SP nichts zur Lösung des Problems beizutragen.
Seit dem Abgang von Walther Bringolf taumelt die SP kopflos vor sich her. Sie ist inhalts- und ideenlos. Sie kann keine Themen mehr setzen, noch Zukunftsvisionen entwickeln.
Wie Zombie taumelt die SP durch die Polit-Landschaft.
Sachlich haben Juso und SP nichts zur Gesundung des Finanzsystems beizutragen. Ausser die Banken zu verstaatlichen, fällt den SPler nichts ein. Verstaatlichen ist für die SP immer gut, denn da gibt es wieder Beamtenjobs für treue Parteisoldaten.
Gerhard Schröders Vita ist ein typisches Beispiel für den Werdegang eines Jungsozialisten. Angefangen hat er auf dem Linken-Juso-Flügel und geendet hat er Gazprom-Lobbyist.

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