Miteinander, nicht gegeneinander – mit einer kontrollierten Zuwanderung den Arbeitskräftemangel mildern

Ausländische Arbeitnehmer mildern Fachkräftemangel

Seit mehreren Jahren leiden viele Wirtschaftsbranchen unter einem Fach- und Arbeitskräftemangel. Zu den Gründen zählen der Wandel in der demographischen Bevölkerungsstruktur, der Wirtschaftsaufschwung und das fehlende Interesse an einer handwerklichen oder technischen Ausbildung. In vielen Fällen kann er durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitnehmer abgemildert werden. Dieser Trend wird sich in Zukunft eher verstärken und daher werden wir weiterhin auf ausländische Fach- und Arbeitskräfte angewiesen sein. Die Personenfreizügigkeit ist eine wichtige Voraussetzung zu deren Rekrutierung. Dabei wirkt sie sich auch positiv auf unsern Wohlstand aus, denn eine florierende Wirtschaft bedeutet tiefe Arbeitslosenzahlen und steigende Einnahmen für die Sozialwerke. Ohne die ausländischen Arbeitskräfte würde bei uns so einiges stillstehen. Dies betrifft insbesondere die Hotel- und Gastronomiebranche, das Gesundheitswesen, Bauunternehmungen und Handwerksbetriebe sowie Kehrichtanlagen.

Schattenseiten der Personenfreizügigkeit müssen und können gelöst werden

Durch die Bevölkerungszunahme nimmt der Siedlungsdruck in vielen städtischen Gebieten, insbesondere der Agglomeration Zürich, zu. Dies führt auch zu einer höheren Belastung der Infrastruktur. Hier gilt es, mittels einer vorausschauenden Raumplanung und verdichteten Bauens auf künftige Entwicklungen rechtzeitig zu reagieren, um die Landreserven möglichst zu schonen. Des Weiteren müssen die Kontrollen betreffend Einhaltung der Gesamtarbeits-verträge und der Lohnbestimmungen stark erweitert werden. Lohndumping und Scheinselbststän-digkeit müssen wir den Kampf ansagen, nur so können wir das Vertrauen der Bevölkerung wieder gewinnen.

Kontrollierte Zuwanderung und Ausschöpfung des einheimischen Arbeitskräftepotenzials

Die CVP setzt sich für eine kontrollierte Zuwanderung ein, welche die wirtschaftlichen, ge-sellschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen unseres Landes berücksichtigt. Eine weitere Möglichkeit ist die bessere Ausschöpfung des einheimischen Arbeitskräftepotenzials. Hierzu gehört zum Beispiel eine vermehrte Integration von Frauen – speziell Müttern – in den Arbeitsmarkt. Laut Bundesamt für Statistik arbeitet fast die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen weniger als 20 Stunden die Woche. Politik und Wirtschaft sind hier gleichermassen gefordert, gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen.

Mein Credo: Miteinander, nicht gegeneinander!

Weitere Infos: http://www.youtube.com/user/josefwiederkehr?feature=mhee#p/u/4/trloD4Chq_M

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