Beschämend: 200 Mia. griechische Euro lagern seit 2010 mehr auf Schweizer Banken - Aufruf an den Bundesrat: Endlich Aufhören mit Geldhehlerei!

Bundespräsidentin Calmy-Rey zweifelte letzte Woche vor einem Ausschuss des EU-Parlamentes in Brüssel, dass es eine so hohe Summe ist. Traurig, dass sie so argumentieren muss. Spielt die Summe bei diesem Vorgang überhaupt eine Rolle oder ist es einfach grundsätzlich eine Schweinerei?

Tatsache ist, die Reichen Griechen haben ihr Land verraten und ihm Geld entzogen, dass sie ohne ihre MitbürgerInnen und ohne gütige Mithilfe des griechischen Staates nicht hätten anhäufen können.

Nun müssen wir SchweizerInnen wieder tatenlos zuschauen, wie im Namen unseres Landes Beihilfe beim Staatsbankrott eines Landes geleistet wird. Kann gut sein, dass der wohl unausweichliche Schuldenschnitt auch Schweizer Banken ins Wanken bringen wird. Müssen wir dann wieder mit unserem Landesvermögen gerade stehen? Muss dann wieder der vom Bürgertum geschmähte Staat zur Hilfe eilen? Nein, so soll es doch endlich nicht mehr sein!

Deshalb erwarte ich vom Bundesrat, dass unverzüglich Verhandlungen mit dem griechischen Staat aufgenommen werden für ein bilaterales Abkommen mit dem Ziel der Einführung einer 25%igen Abgeltungssteuer auf griechischem Vermögen in der Schweiz. Die betroffenen Gelder müssen sofort eingefroren werden und zwar so lange bis der rechtmässige Besitzer nachgewiesen hat, dass seine Gelder auf Schweizer Konten nach griechischem Recht versteuert sind.

Die Schweiz soll endlich Abstand nehmen von dieser Geldhehlerei. Es ist nicht mehr zum Aushalten! Stoppt endlich diese Geldmasseneinwanderung!

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