Mehrere Vorhaben lassen darauf schliessen, dass Bundesrat und Parlament das Volk immer mehr zu disziplinieren versucht.

Wurden einst die Tabaksteuern zugunsten der AHV verwendet, speisen sie heute auch die Bundeskasse. Finanz- und gesundheitspolitisch vernünftig liess Bundesrat Burkhalter das Volk wissen. Doch auch weitere Vorhaben sind in der Pipeline. So will der Bundesrat den Alkoholverkauf zwischen 22.00 und 06.00 Uhr verbieten. Und ebenfalls in der Pipeline steht eine starke Besteuerung fettmachender Esswaren und Getränke, wohl verstanden, nicht nur auf Genussmittel. Aber wenn es nach dem Willen einiger Parteien geht, sollen auch Strafsteuern auf Treibstoff und auf Strom den immer grösseren Verbrauch stoppen. Bestraft wären in erster Linie Personen, die beruflich auf das Auto angewiesen sind und finanziell schwächere Haushalte, die beim Stromkonsum ohnehin nicht mehr viel sparen können. Bei all diesen und weiteren Vorhaben geht es letztendlich nur noch darum, das Volk zu disziplinieren. Darüber mögen die jeweils mit den Vorlagen hervorgebrachten Gründe nicht darüber hinwegtäuschen. Das Verhalten der Konsumenten ändern tun und können diese Vorlagen nachgewiesenermassen ohnehin nicht.

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