OECD-Studie sagt: Das schweizerische System ist gut aber zu teuer

In einer neuen Studie der OECD und der WHO zum schweizerischen Gesundheitssystem werden der Schweiz gute Gesundheitstandards und eine umfassende Versorgung der Bevölkerung attestiert. Allerdings ist in der Schweiz der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt nach den USA der zweithöchste innerhalb der OECD. Die Systeme anderer OECD-Länder erbringen bei niedrigeren Kosten die gleichen oder sogar besseren Leistungen als das der Schweiz. Zu diesem Schluss kommen OECD und WHO in einer neuen Studie zum schweizerischen Gesundheitssystem. Beide Organisationen loben das System für seine gute Qualität, empfehlen aber gleichzeitig, die hohen Kosten im Rahmen zu halten. http://www.oecd.org/document/23/0,2340,fr_2649_201185_37567831_1_1_1_1,00.html

Oft werden diese hohen Kosten in der Schweiz mit der Leistung hoher Qualität begründet. Wie wir aus der OECD Stude entnehmen können ist es aber nicht so einfach. Nicht immer ist das teuerste das beste und machmal das billigere und einfachere effizienter. Wer immer nur sagt, das teure sei am Ende billiger weil qualitativ angeblich besser, sitzt John-Rushkin-Stereotypen auf. Denn die Qualität einer Dienstleistung, besonders im Gesundheitsbereich, kann man nicht immer so einfach messen und vergleichen wie ein Basler Läckerli. Besonders wir Schweizer glauben es kaum, aber manchmal werden Dienstleistungen schlechter und bleiben Innovationen auf der Strecke, wenn zu viel Geld in ein System fliesst.
http://www.ortho-portal.ch/0-preise01.html

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