Wirtschaftsverbände betreiben wirtschaftsfeindliche Politik

Mit fragwürdigen Wahlempfehlungen und protektionistischer und antiliberaler Politik sorgen die Schweizer Wirtschaftsverbände für Unverständnis. So unterstützen sie Kandidaten, die durch ihre Ablehnung der Personenfreizügigkeit die erfolgreichen Bilateralen Verträge gefährden und auch sonst eine wenig wirtschaftsfreundliche Politik betreiben. Das Beispiel des Kantons Bern zeigt wie widersprüchlich die Wirtschaftsverbände argumentieren.

Im Kanton Bern unterstützen die sechs grossen Wirtschaftsverbände (Berner KMU, Handels- und Industrieverein HIV, Arbeitgeberverband, Hauseigentümerverband, Gastrobern und Lobag) bei den Ständeratswahlen die Kandidaten von BDP (Werner Luginbühl) und SVP (Adrian Amstutz), nicht aber Christian Wasserfallen, den Kandidaten der FDP. Insbesondere die Unterstützung für Amstutz, einen der massivsten Gegner der Personenfreizügigkeit, sorgt für Kopfschütteln.

Mehr: http://schlemihlsblog.wordpress.com/2011/10/11/wirtschaftsverbande-unterstutzen-wirtschaftsfeindliche-politik/

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