In vielen Ländern werden Christen brutal verfolgt. Vor allem in kommunistischen Staaten kann die Christusnachfolge Gefängnis, Folter oder den Tod bedeuten

Wieso nehmen Menschen das auf sich? Aufgrund einer fanatischen Verblendung, wie viele Atheisten behaupten? Doch die Biografien verfolgter Christen zeugen von einer inneren Kraft, die man sich nicht einbilden kann.

Wieso wird in unseren Breitengraden so wenig spürbar von dieser Kraft und Bereitschaft für Jesus zu leiden und Entbehrung auf sich zu nehmen. Wo bleibt unsere Leidenschaft, den Menschen das Evangelium zu verkündigen und im Namen Jesu Vergebung auszusprechen? Wo bleibt unsere direkte Abhängigkeit von Gott?

Der Zustand unserer Kirchen und Gemeinden ist bedenklich! In den meisten reformierten Landeskirchen wird seit Jahrzehnten nur noch ein gut verdauliches sozialliberales Wischiwaschi gepredigt. Sie kann sich nur noch behaupten, weil ihr aus dem allgemeinen Überfluss Kirchensteuern zufliessen, deren Betrag schon lange nicht mehr den effektiven Gottesdienstbesuchern entspricht, ungeachtet der guten Sozialwerke. Immer mehr Kirchen werden muslimischen Gemeinschaften vermietet oder in Beizen umfunktioniert…

Die Freikirchen stehen nicht viel besser da. Wohl ist man bemüht, „Wort Gottes“ zu predigen und dennoch dreht man sich im Kreis der eigenen Begehrlichkeiten und Eitelkeiten. Die Kilowatt der Musikanlage zählen mehr als die Opferbereitschaft für die Mission und auch in Gemeinden, wo es jung und farbig aussieht, fehlt es an innerer Kraft und echtem missionarischen Eifer!

Ich bin überzeugt, dass eine konsequente Trennung von Staat und Kirche uns wieder zu unseren Wurzeln führen wird, nämlich zur direkten Abhängigkeit von Gott unserem Schöpfer - und vielleicht täte uns etwas Verfolgung gut. Diese beschränkt sich momentan auf atheistische Provokationen, spöttische Reaktionen auf Blog-Beiträge mit religiösem Inhalt und Trillerpfeifen von ein paar linksautonomen Chaoten bei christlichen Veranstaltungen...

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