Da Arbeit in der Landwirtschaft immer weniger einträglich wird, besteht für viele Landwirte die Notwendigkeit, einen Nebenberuf auszuüben.

Das aktuelle System zur Unterstützung der Landwirtschaft geht davon aus, dass die Bauern hauptberuflich arbeiten. Aber die Möglichkeiten, neue Chancen zu nutzen, sind für in der Landwirtschaft Tätige begrenzt.

Die Landwirtschaft wurde vieler Synergien beraubt. Die Arbeit auf dem Land würde sich hervorragend eignen, um Menschen mit sozialen, psychologischen oder Suchtproblemen aufzufangen. Eine Bauernfamilie, die sich hauptberuflich der gesellschaftlichen Wiedereingliederung widmet, verliert aber das Recht auf Fördermittel.
Im Bereich Weinanbau betreiben viele die Arbeit auf dem Land als Nebenerwerb. Professionelle Weinbauern hätten die Möglichkeit, die Trauben aufzukaufen und sich auf die Produktion und den Vertrieb des Weins zu konzentrieren.
Die Arbeitswelt ist flexibler geworden, man kann oft von zuhause aus arbeiten. Und viele sind daran interessiert, in der Landwirtschaft tätig zu sein und Felder zu bearbeiten.
Andere sind in ihrer Freizeit auf den Feldern, aber ernten nicht. Finanzielle Beihilfen für die Nutzung des vor Ort geernteten Heus als Futter wären vorstellbar. Ebenso Unterstützung von Verbänden, die landwirtschaftliche Geräte erwerben und sie zu Verfügung stellen. Die Pflege der Maschinenparks könnte wiederum professionellen Bauern als Nebenerwerb dienen.

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