Blick nach Österreich?

Landwirtschaftsminister Schneider-Ammann rät zum Blick nach Österreich (Artikel der NZZ http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz_oesterreich_bauern_vorbild_nebenerwerb_agro_tourismus_1.12240145.html) und bemängelt mangelnden Unternehmergeist der Schweizer Bauern. Die Tücken dieses gut gemeinten Rats sind die Vorgaben des geschlossenen Agrarmarktes der Schweiz. Ein Bauer, der sich nach Kontingenten und Subventionsrichtlinien richten muss kann neue Ideen nicht einfach so umsetzen. Die Verdreifachung der Käseexporte in Österreich war erst nach der Marktöffnung, und damit der Liberalisierung in der Produktion und weniger Beiträgen möglich. Es ist somit nicht fair den schweizerischen Bauern den Schwarzen Peter zuzuschieben und sie der Trägheit zu bezichtigen wenn doch die protektionistische Agrarpolitik den Markt verzerrt hat. Das gilt nicht nur für den Agrarmarkt sondern für alle unfreien Märkte.
Ich wünsche uns ein bisschen freiere Märkte in der staatlichen Marktordnung.

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